bunte Kleider-Tausch-Party am 20.10.2018

Liebe Nachbar*innen,

 

ihr seid alle herzlich eingeladen zur Kleider-Tausch-Party des interkulturellen Begegungszentrums Aufatmen in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Lichtenberg Nord. Mitmachen ist ganz leicht! Bringt einfach 5 guterhaltene Kleidungsstücke mit, die in eurem Kleiderschrank versauern und tauscht sie gegen 5 neue Teile ein. So tut ihr gleichzeitig etwas für die Umwelt und macht einem anderen Menschen eine Freude. Beim Stöbern könnt ihr außerdem frischen Kaffee und leckeren Kuchen genießen.

Wo?

Interkulturelles Begegnungszentrum „aufatmen“

Schotterstraße 2, 10365 Berlin

U5 – Magdalenenstraße

Wann?

Samstag, 20.Oktober 2018 von 15.00 bis 18.00 Uhr

Hier könnt ihr euch den offiziellen Veranstaltungsflyer anschauen.

 



Tag des offenen Denkmals bei der Koptischen Kirche

Am 09.09.18 ab 10 Uhr ist es wieder soweit. Die Koptisch-Orthodoxe Kirche öffnet ihre Türen zum Tag des offenen  Denkmals.

Wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September können historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, besichtigt werden. Auch die Koptisch-Orthodoxe Kirche im FAN-Kiez nimmt daran teil und würde sich über viele Neugierige freuen

„Geschichte zum Anfassen” – das bietet der Tag des offenen Denkmals dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise.

Das diesjährige Programm lautet:

10.00 – 12.30 Uhr: Gottesdienst
14.00 – 15.00 Uhr: Führung ins Kirchengebäude mit Fr. Dr. Abri
15.00 – 16.00 Uhr: Chor der Koptischen Kirche
ab 14.00 Uhr: Kinderbespaßung

 

Nähere Informationen finden Sie hier im Flyer der Koptischen Kirche.


Kiezfest im FAN-Gebiet 2018

Der Sommer klingt langsam aus, da wird es Zeit sich an das schöne FAN-Kiez-Sommerfest zurück zu erinnern. Gut besucht hat es den kleinen und auch den großen Besuchern viel Freude bereitet. An den bunten Ständen konnten sich alle Interessierte darüber informieren, wie sie sich im Kiez für ihren Kiez engagieren können. Darüber hinaus gab es Informationen zur geplanten Stadtentwicklung und zur derzeitigen Arbeit der lokalen Vereine und Verbände. Unsere kleinen FANs konnten sich unter anderem auf der Hüpfburg austoben oder an der Rallye teilnehmen.

Alle Besucher*innen konnten sich außerdem an den Verpflegungsständen sattessen. Das nächste FAN-Fest kommt bestimmt und wir hoffen dann auch Sie (wieder) dabei begrüßen zu können.


Vandalismus im Rathauspark

Im Rathauspark wurde eine Skulptur des Ensembles „Erben der Spartakuskämpfer“ zerstört. Die Tat ereignete sich vermutlich zwischen dem 4. und 7. Januar 2018. Festgestellt wurde der Vandalismus am 8. Januar. Außerdem ist die „Lichtenberger Blutmauer“ im Stadtpark an der Möllendorffstraße mit Graffiti beschmiert worden.

 

 

Darüber informierte das Bezirksamt. Der Bezirksbürgermeister, Michael Grunst (Die Linke), und der zuständigen Stadtrat, Winfried Nünthel (CDU), zeigten sich bestürzt über den Vandalismus. „Das Bezirksamt hat die notwendigen Schritte eingeleitet, um die Schäden zu beheben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen“, sagte der Bezirksbürgermeister.

Und der fachlich zuständige Bezirksstadtrat, Wilfried Nünthel, ergänzte:

„Sachdienliche Hinweise können an das Bezirksamt oder bei jeder Polizeidienststelle eingereicht werden. Die zerstörte Skulptur wurde umgehend durch eine Fachfirma sichergestellt und wird gegenwärtig wieder instand gesetzt. Der dafür erforderliche Kostenaufwand liegt bei etwa 800 Euro.“

Hintergrund: 

Südlich des Rathauses Lichtenbergs befindet sich ein kleiner Park, der mal ein alter Gemeindefriedhof war. 1923 wurde er geschlossen und zu einem Park umgewandelt.

Die Skulpturen befinden sich seit 1989 im Rathauspark an der Möllendorffstraße und wurden von der in Berlin lebenden Bildhauerin Emerita Pansowová geschaffen. Das Ensemble umfasst zwei Einzelfiguren und ein Relief. Beschädigt wurde die 205 cm große weibliche Einzelfigur.

 

Gleich vis à vis befindet sich eine Gedenkstätte von Hans Füssel. Sie ist 1978 entstanden und erinnert an die Märzkämpfe im Jahre 1919. Damals kämpften Linke für eine sozialistische Republik. Während eines Generalstreiks wurden vom 12. auf den 13. März 1919 elf Aufständische von einem provisorischen Standgericht in einem Arbeiterlokal zur Mauer des alten Gemeindefriedhofs an der Möllendorffstraße geführt und standrechtlich erschossen. Die Blutmauer erinnert an dieses Unrecht und führt die Namen der Opfer auf. Außerdem erinnert sie an die Berliner Märzkämpfe, denen amtlichen Unterlagen zufolge mehr als 1.200 Menschen zum Opfer fielen. 2009 fand die letzte Renovierung des Denkmals anlässlich des 90. Jahrestages statt.