Tag des offenen Denkmals bei der Koptischen Kirche

Am 09.09.18 ab 10 Uhr ist es wieder soweit. Die Koptisch-Orthodoxe Kirche öffnet ihre Türen zum Tag des offenen  Denkmals.

Wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im September können historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, besichtigt werden. Auch die Koptisch-Orthodoxe Kirche im FAN-Kiez nimmt daran teil und würde sich über viele Neugierige freuen

„Geschichte zum Anfassen” – das bietet der Tag des offenen Denkmals dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise.

Das diesjährige Programm lautet:

10.00 – 12.30 Uhr: Gottesdienst
14.00 – 15.00 Uhr: Führung ins Kirchengebäude mit Fr. Dr. Abri
15.00 – 16.00 Uhr: Chor der Koptischen Kirche
ab 14.00 Uhr: Kinderbespaßung

 

Nähere Informationen finden Sie hier im Flyer der Koptischen Kirche.


Kiezfest im FAN-Gebiet 2018

Der Sommer klingt langsam aus, da wird es Zeit sich an das schöne FAN-Kiez-Sommerfest zurück zu erinnern. Gut besucht hat es den kleinen und auch den großen Besuchern viel Freude bereitet. An den bunten Ständen konnten sich alle Interessierte darüber informieren, wie sie sich im Kiez für ihren Kiez engagieren können. Darüber hinaus gab es Informationen zur geplanten Stadtentwicklung und zur derzeitigen Arbeit der lokalen Vereine und Verbände. Unsere kleinen FANs konnten sich unter anderem auf der Hüpfburg austoben oder an der Rallye teilnehmen.

Alle Besucher*innen konnten sich außerdem an den Verpflegungsständen sattessen. Das nächste FAN-Fest kommt bestimmt und wir hoffen dann auch Sie (wieder) dabei begrüßen zu können.


Vandalismus im Rathauspark

Im Rathauspark wurde eine Skulptur des Ensembles „Erben der Spartakuskämpfer“ zerstört. Die Tat ereignete sich vermutlich zwischen dem 4. und 7. Januar 2018. Festgestellt wurde der Vandalismus am 8. Januar. Außerdem ist die „Lichtenberger Blutmauer“ im Stadtpark an der Möllendorffstraße mit Graffiti beschmiert worden.

 

 

Darüber informierte das Bezirksamt. Der Bezirksbürgermeister, Michael Grunst (Die Linke), und der zuständigen Stadtrat, Winfried Nünthel (CDU), zeigten sich bestürzt über den Vandalismus. „Das Bezirksamt hat die notwendigen Schritte eingeleitet, um die Schäden zu beheben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen“, sagte der Bezirksbürgermeister.

Und der fachlich zuständige Bezirksstadtrat, Wilfried Nünthel, ergänzte:

„Sachdienliche Hinweise können an das Bezirksamt oder bei jeder Polizeidienststelle eingereicht werden. Die zerstörte Skulptur wurde umgehend durch eine Fachfirma sichergestellt und wird gegenwärtig wieder instand gesetzt. Der dafür erforderliche Kostenaufwand liegt bei etwa 800 Euro.“

Hintergrund: 

Südlich des Rathauses Lichtenbergs befindet sich ein kleiner Park, der mal ein alter Gemeindefriedhof war. 1923 wurde er geschlossen und zu einem Park umgewandelt.

Die Skulpturen befinden sich seit 1989 im Rathauspark an der Möllendorffstraße und wurden von der in Berlin lebenden Bildhauerin Emerita Pansowová geschaffen. Das Ensemble umfasst zwei Einzelfiguren und ein Relief. Beschädigt wurde die 205 cm große weibliche Einzelfigur.

 

Gleich vis à vis befindet sich eine Gedenkstätte von Hans Füssel. Sie ist 1978 entstanden und erinnert an die Märzkämpfe im Jahre 1919. Damals kämpften Linke für eine sozialistische Republik. Während eines Generalstreiks wurden vom 12. auf den 13. März 1919 elf Aufständische von einem provisorischen Standgericht in einem Arbeiterlokal zur Mauer des alten Gemeindefriedhofs an der Möllendorffstraße geführt und standrechtlich erschossen. Die Blutmauer erinnert an dieses Unrecht und führt die Namen der Opfer auf. Außerdem erinnert sie an die Berliner Märzkämpfe, denen amtlichen Unterlagen zufolge mehr als 1.200 Menschen zum Opfer fielen. 2009 fand die letzte Renovierung des Denkmals anlässlich des 90. Jahrestages statt.


Veranstaltungshinweis: Evaluationsworkshop

Ort: Ratssaal des Rathauses Lichtenberg in der Möllendorffstraße 6 in 10367 Berlin.

Datum: Donnerstag, 30. November 2017,

Uhrzeit: 17 bis 20 Uhr

Seit zwölf Jahren ist der Bürgerhaushalt fester Bestandteil der vielfältigen Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten im Bezirk Lichtenberg. Mit großen und kleinen Ideen und Vorschlägen beteiligen sich die Lichtenbergerinnen und Lichtenberger daran: Sie melden Mängel beim Zustand der Gewässer im Bezirk, fordern mehr öffentliche Toiletten oder haben Ideen, wie alternative Zugänge zu Büchern geschaffen werden können – beispielsweise durch Büchersäulen oder mobile Bibliotheken.

So verschieden wie die Vorschläge sind auch die Wege, auf denen sie bearbeitet werden. Viele Ideen können von der Verwaltung schnell und unkompliziert umgesetzt werden. Andere müssen über mehrere Ebenen hinweg diskutiert, besprochen und geplant werden.

Dreh- und Angelpunkt des Gesamtprozesses ist das „Begleitgremium Bürgerhaushalt“. Dorthin werden alle Vorschlagseinreichenden eingeladen und Politik, Verwaltung und Experten aus den Stadtteilen beraten gemeinsam, was getan werden kann oder was manchmal auch nicht geht.

„Wir wollen herausfinden, welche Verbesserungen sich die Lichtenbergerinnen und Lichtenberger im Projekt Bürgerhaushalt wünschen: Was können wir verbessern, wie können wir noch mehr Ideengeber erreichen? Antworten auf diese Fragen soll ein öffentlicher Erfahrungsaustausch geben, zu dem ich alle Interessierten herzlich einlade“, sagt Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke).

 

Um vorherige Anmeldung unter: buergerhaushalt@lichtenberg.berlin.de wird gebeten.

 Gefragt sind nicht nur Erfahrungen von bereits am Verfahren Beteiligten sondern auch die Anregungen von neu Hinzugezogenen. Alle Interessierten herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.


Veranstaltungshinweis: Präsentation Entwürfe Rathauspark

Ort: HolzHaus, Gotlindestraße 38, 10365 Berlin

Öffentliche Präsentation: 29.11.17, 18-20 Uhr

Ausstellung: 28.11.-02.12.17 (Di-Fr 14-19 Uhr, Sa 12-18 Uhr)

Im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau plant der Bezirk Lichtenberg die behutsame Anpassung des Rathausparks im Gebiet Frankfurter Allee Nord. Ziel ist die Aufwertung des Rathausparks als wohnungsnahe Grünfläche, eine Anpassung der Gestaltung und der Nutzungsmöglichkeiten an die aktuellen Erfordernisse sowie die Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Dazu hat das Bezirksamt Lichtenberg, im Rahmen eines konkurrierenden Gutachterverfahrens, fünf Landschaftsplanungsbüros mit der Erarbeitung einer Gestaltungslösung beauftragt.

Die beteiligten Planungsbüros werden ihre Beiträge am 29.11.2017 von 18 bis 20 Uhr im HolzHaus der Öffentlichkeit vorstellen.

Danach sind alle Interessierten eine Woche lang eingeladen, die Ergebnisse des Gutachterverfahrens in einer Ausstellung zu begutachten und ein Votum für den besten Beitrag abzugeben.

Im Anschluss wird eine Fachjury aus Politik, Verwaltung, Fachplanung und Bürgervertreter*innen einen Beitrag für die weitere Bearbeitung und Umsetzung auswählen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Markus Tegeler (STATTBAU GmbH, Gebietsbeauftrage Frankfurter Allee Nord), Tel.: 030/690 811 86