Die verschlossene Vergangenheit – Veranstaltungshinweis

Am Dienstag, den 24. Oktober 2017 um 18:00 Uhr finden ein Vortrag und eine Führung in der Stasi-Zentrale zum Thema „Die verschlossene Vergangenheit“ statt. Dabei wird den Spuren des „NS-Aktenarchives“ des Staatssicherheitsdienstes genauer nachgegangen.

Das Ministerium für Staatssicherheit besaß zahlreiche originale Akten
aus der Zeit des Nationalsozialismus. Diese Unterlagen nutzte die Stasi
vordergründig für die Verfolgung von NS-Tätern und die Aufklärung von
nationalsozialistischen Gewaltverbrechen.

Doch in Wirklichkeit verfolgte die Geheimpolizei eine Doppelstrategie:
Gemeinsam mit der Einheitspartei SED prangert sie die Bundesrepublik an
und lieferte Beweismittel für Vorzeigeprozesse. Zugleich behinderte sie
Ermittlungen gegen NS-Täter im eigenen Land, wenn sie dem Selbstbild der
DDR als antifaschistischem Staat entgegenstanden.
Innerhalb der DDR fanden die Dokumente Verwendung für die Überwachung
der eigenen Bevölkerung und für die Anwerbung inoffizieller
Mitarbeiter.

Durch die Auswertung wuchs das Original-Schriftgut aus der NS-Zeit um
weitere Akten an, die von Stasi-Mitarbeitern angelegt wurden. Heute
befindet sich ein Teil des NS-Aktenarchivs beim BStU, ein anderer Teil
im Bundesarchiv und in anderen Archiven.

Die Archivarin Susanna Wurche (BStU) erläutert den Umfang und Inhalt
der im Stasi-Unterlagen-Archiv überlieferten Unterlagen. Sie erklärt,
wie die Akten zum Staatssicherheitsdienst gelangten und wieso sie heute
auf verschiedene Archive verteilt sind. In der folgenden Diskussion
beantwortet Henry Leide (BStU), Autor einer Studie über das
NS-Aktendepot, Fragen zu den Hintergründen des Bestandes und zu dessen
Verwendung durch die Stasi. Im Anschluss folgt eine Führung durch das
Stasi-Unterlagen-Archiv.

Ort:
Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie
„Haus 22“
Ruschestraße 103
10365 Berlin

Der Eintritt ist frei.


Veranstaltung zum Gutachterverfahren Roedeliusplatz

Im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau plant der Bezirk Lichtenberg die Umgestaltung des Roedeliusplatzes im Gebiet Frankfurter Allee Nord. Ziel ist die Aufwertung des Roedeliusplatzes und seines Umfelds sowie die Qualifizierung seiner Nutzungsfunktionen.

Um eine gestalterische Idee für den Roedeliusplatz zu erhalten, hat das Bezirksamt Lichtenberg, im Rahmen eines konkurrierenden Gutachterverfahrens, fünf Büros bzw. Bürogemeinschaften aus den Bereichen Landschafts- und Verkehrsplanung mit der Erarbeitung einer Gestaltungslösung beauftragt.

Als Auftakt zur Ausstellung der Ergebnisse des Gutachterverfahrens Roedeliusplatz werden am 10.10.2017 von 18 bis 20 Uhr die beteiligten Planungsbüros ihre Beiträge im HolzHaus der Öffentlichkeit vorstellen.

Danach sind die Bürger*innen eine Woche lang eingeladen, die Beiträge zu begutachten und ein Votum für den besten Beitrag abzugeben.

Im Anschluss wird eine Fachjury aus Politik, Verwaltung, Fachplanung und Bürgervertreter*innen einen Beitrag für die weitere Bearbeitung und Umsetzung auswählen.

Das Bezirksamt Lichtenberg lädt alle interessierten Bürger*innen zur öffentlichen Präsentation der Beiträge zur Umgestaltung des Roedeliusplatzes ein.

Informationen:

Öffentliche Präsentation 10.10.2017, 18-20 Uhr

Ausstellung 10.-17.10.2017

Di – Fr, 14-19 Uhr, Sa 12-18 Uhr

Ort: HolzHaus, Gotlindestraße 38, 10365 Berlin

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Markus Tegeler (STATTBAU GmbH, Gebietsbeauftrage Frankfurter Allee Nord)

Tel. 690 811 86


10. Stadtteilkonferenz „FAN.WÄHLT und INFORMIERT“

Wir möchten Sie gemeinsam mit dem STADTBAU-Team und im Auftrag des Bezirksamtes Lichtenberg herzlich zur 10. Stadtteilkonferenz

„FAN.WÄHLT und INFORMIERT“ einladen.

Die FAN-Konferenz wird
am Mittwoch, dem 4. Oktober 2017, von 18:00 – 20:00 Uhr
im HolzHaus, Gotlindestraße 38, 10365 Berlin stattfinden.

Den Schwerpunkt der Stadtteilkonferenz bilden die Wahl des neuen FAN-Beirates und die Vorstellung der Zwischenbilanz-Broschüre.

Wir freuen uns auf eine aktive Teilnahme. Fragen und Anmeldung erbitten wir unter 030 690 81 0 oder fan@stattbau.de.

Wir freuen uns über eine aktive Teilnahme. Leiten Sie die Information gerne weiter. Für eine Kinderbetreuung ist gesorgt, der Veranstaltungsort ist barrierefrei und bei Bedarf kann ein Gebärdensprachdolmetscher übersetzen (bitte bis 02.10.2017 anmelden).


Verringerung der Lärmbelästigung aus dem BVG Betriebshof Siegfriedstraße in Aussicht gestellt

Das Mitglied des FAN Beirates, Prof. Dr. Lothar Winter, hat im März 2017 den BVG Vorstand um eine Antwort darüber gegeben, was die BVG unternimmt, um den Rangierlärm der Straßenbahnen zu verringern.

Die Bewohner der Gotlinde-, Dankwart-, Ortlieb- und Kriemhildstraße leiden seit In-Dienststellung der modernen Straßenbahnzüge insbesondere nachts unter verstärktem Rangierlärm von Straßenbahnen. Da es auch zahlreiche Proteste von Anwohnern in anderen Stadtgebieten – die in Kurfenbereichen von Straßenbahnen wohnen – gibt, sieht sich die BVG nun veranlasst, nach technischen Lösungen für dieses Problem zu suchen.

Hier einige Auszüge aus dem Antwortschreiben der BVG vom 20.04.2017:

Derzeit verbauen wir ein System zur Lärmminderung in unseren Straßenbahnfahrzeugen. (…) Derzeit sind 24 Fahrzeuge umgerüstet (…) weitere 66 Fahrzeuge werden serienmäßig (…) ausgerüstet.

Wir erwarten ein kontinuierliches Absenken des Geräuschniveaus im gesamten Streckennetz. Die Umsetzung der gesamten Maßnahme wird einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen.“


Aktueller Newsletter Frankfurter Allee Nord ist erschienen

Kürzlich ist die erste Ausgabe des Newsletter Frankfurter Allee Nord erschienen. Neben spannenden Veranstaltungen im FAN-Gebiet werden aktuelle Projekte, wie zum Beispiel die Neugestaltung des Rathausparks, die Erweiterung der Schule auf dem lichten Berg und die Mauergestaltung der Kita Singemäuse/HolzHaus vorgstellt. Außerdem gibt es einen Bericht vom Bezirksamt und viele weitere Themen, die FAN-Gebietsbewohner und -bewohnerinnen interessieren könnten.

Neugierig? Dann informieren Sie sich im Newsletter 01|2017 zu den Themen, die das FAN-Gebiet im Moment bewegen.