Hinweis: kostenlose Führungen der koptischen Kirche

Wer sich schon immer gefragt hat, was sich hinter den Gemäuern der koptischen Kirche am Roedeliusplatz verbirgt, kann nun bei einer der kostenlosen Führungen seine Neugier stillen. Ab sofort stellt sich die koptische Gemeinde Berlin allen Interessierten immer mitwochs in 14 tägigem Rythmus vor. Dazu sind explizit ALLE Mensche eingeladen, die gerne kommen möchten, unabhängig von Wohnort, Herkunft, Geschlecht oder Religion. Dabei entsteht sicher der ein oder andere spannende Dialog.

Die nächsten Termine:
18.07., 01.08., 15.08., 29.08.2018

(zusätzliche Termine können vereinbart werden)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer der koptischen Kirche. Flyer_koptische_Kirche

 


Einwohner*innenversammlung zum Spielplatz „Lindenhof“

 

Das Bezirksamt Lichtenberg lädt alle kleinen und großen Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Einwohnerversammlung, bei der über den Neubau eines öffentlichen Spielplatzes im neu entstehenden Wohngebiet „Lindenhof“ in der Gotlindestraße informiert wird:

 

Dienstag, 6. März 2018, um 18 Uhr

Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Holzhaus“

Gotlindestraße 38, 10365 Berlin

 

Es werden die Planungen zur Gestaltung des Spielplatzes sowie die weiteren Verfahrensschritte vorgestellt. Dazu werden Vertreter*innen des für die Planung und Durchführung der Baumaßnahmen zuständigen Straßen- und Grünflächenamtes, des Umwelt- und Naturschutzamtes sowie des beauftragten Planungsbüros vor Ort sein.

 

Dazu erklärt der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU):

 

„Das neue Wohngebiet ‚Lindenhof‘ ist in eine waldähnliche Struktur eingebettet. Diese inspirierte dazu, den Spielplatz konzeptionell mit dem Thema ‚Zauberwald‘ zu verbinden. Der Neubau des Spielplatzes wird mithilfe von Investitionsmitteln und einem Investorenanteil realisiert. Zugleich wird eine Beteiligung der Kita ‚Singemäuse‘ sowie der Klasse 3a/b der Selma-Lagerlöf-Schule und der Klasse 7/3 der Schule am Rathaus durchgeführt.“

 

 

Weitere Informationen

Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Öffentliche Ordnung, Umwelt und Verkehr

Wilfried Nünthel

Telefon: 030 / 90 296 -4200

E-Mail: wilfried.nuenthel@lichtenberg.berlin.de


Vandalismus im Rathauspark

Im Rathauspark wurde eine Skulptur des Ensembles „Erben der Spartakuskämpfer“ zerstört. Die Tat ereignete sich vermutlich zwischen dem 4. und 7. Januar 2018. Festgestellt wurde der Vandalismus am 8. Januar. Außerdem ist die „Lichtenberger Blutmauer“ im Stadtpark an der Möllendorffstraße mit Graffiti beschmiert worden.

 

 

Darüber informierte das Bezirksamt. Der Bezirksbürgermeister, Michael Grunst (Die Linke), und der zuständigen Stadtrat, Winfried Nünthel (CDU), zeigten sich bestürzt über den Vandalismus. „Das Bezirksamt hat die notwendigen Schritte eingeleitet, um die Schäden zu beheben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen“, sagte der Bezirksbürgermeister.

Und der fachlich zuständige Bezirksstadtrat, Wilfried Nünthel, ergänzte:

„Sachdienliche Hinweise können an das Bezirksamt oder bei jeder Polizeidienststelle eingereicht werden. Die zerstörte Skulptur wurde umgehend durch eine Fachfirma sichergestellt und wird gegenwärtig wieder instand gesetzt. Der dafür erforderliche Kostenaufwand liegt bei etwa 800 Euro.“

Hintergrund: 

Südlich des Rathauses Lichtenbergs befindet sich ein kleiner Park, der mal ein alter Gemeindefriedhof war. 1923 wurde er geschlossen und zu einem Park umgewandelt.

Die Skulpturen befinden sich seit 1989 im Rathauspark an der Möllendorffstraße und wurden von der in Berlin lebenden Bildhauerin Emerita Pansowová geschaffen. Das Ensemble umfasst zwei Einzelfiguren und ein Relief. Beschädigt wurde die 205 cm große weibliche Einzelfigur.

 

Gleich vis à vis befindet sich eine Gedenkstätte von Hans Füssel. Sie ist 1978 entstanden und erinnert an die Märzkämpfe im Jahre 1919. Damals kämpften Linke für eine sozialistische Republik. Während eines Generalstreiks wurden vom 12. auf den 13. März 1919 elf Aufständische von einem provisorischen Standgericht in einem Arbeiterlokal zur Mauer des alten Gemeindefriedhofs an der Möllendorffstraße geführt und standrechtlich erschossen. Die Blutmauer erinnert an dieses Unrecht und führt die Namen der Opfer auf. Außerdem erinnert sie an die Berliner Märzkämpfe, denen amtlichen Unterlagen zufolge mehr als 1.200 Menschen zum Opfer fielen. 2009 fand die letzte Renovierung des Denkmals anlässlich des 90. Jahrestages statt.


Neugestaltung des Roedeliusplatzes in Lichtenberg

Im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau plant der Bezirk Lichtenberg die Umgestaltung des Roedeliusplatzes im Sanierungs- und Stadtumbaugebiet Frankfurter Allee Nord. Ziel ist die Aufwertung des Roedeliusplatzes und seines Umfelds sowie die Qualifizierung seiner Nutzungsfunktionen.

Dazu hat das Bezirksamt Lichtenberg, im Rahmen eines konkurrierenden Gutachterverfahrens, fünf Büros bzw. Bürogemeinschaften aus den Bereichen Landschafts- und Verkehrsplanung mit der Erarbeitung einer Gestaltungslösung beauftragt.

Nach einer öffentlichen Vorstellung der Ergebnisse durch die beteiligten Planungsbüros und einer Ausstellung der Beiträge, tagte am 20.10. 2017 eine Fachjury aus Politik, Verwaltung, Fachplanung und Bürgervertreter*innen um einen Beitrag für die weitere Bearbeitung und Umsetzung auszuwählen.

Die Jury entschied sich für den Beitrag der Gruppe Planwerk. Der Entwurf überzeugt durch die gelungene Einpassung des Roedeliusplatzes in den umgebenden Stadtraum und durch eine klare Zonierung der Nutzungen. Er liefert zudem eine zeitgenössische Interpretation des Denkmals Roedeliusplatz.

Das Büro Gruppe Planwerk wird noch in diesem Jahr in Abstimmung mit dem Bezirksamt Lichtenberg und der koptisch-orthodoxen Gemeinde mit der Vorplanung beginnen. Der Planungsprozess wird 2018 fortgesetzt und für 2019 ist die Umsetzung geplant.

Für die Realisierung werden Mittel aus dem Förderprogramm Stadtumbau und Sanierungsmittel des Bezirkes eingesetzt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Markus Tegeler (STATTBAU GmbH, Gebietsbeauftrage Frankfurter Allee Nord)

tegeler@stattbau.de

Tel. 690 811 86


Veranstaltung zum Gutachterverfahren Roedeliusplatz

Im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau plant der Bezirk Lichtenberg die Umgestaltung des Roedeliusplatzes im Gebiet Frankfurter Allee Nord. Ziel ist die Aufwertung des Roedeliusplatzes und seines Umfelds sowie die Qualifizierung seiner Nutzungsfunktionen.

Um eine gestalterische Idee für den Roedeliusplatz zu erhalten, hat das Bezirksamt Lichtenberg, im Rahmen eines konkurrierenden Gutachterverfahrens, fünf Büros bzw. Bürogemeinschaften aus den Bereichen Landschafts- und Verkehrsplanung mit der Erarbeitung einer Gestaltungslösung beauftragt.

Als Auftakt zur Ausstellung der Ergebnisse des Gutachterverfahrens Roedeliusplatz werden am 10.10.2017 von 18 bis 20 Uhr die beteiligten Planungsbüros ihre Beiträge im HolzHaus der Öffentlichkeit vorstellen.

Danach sind die Bürger*innen eine Woche lang eingeladen, die Beiträge zu begutachten und ein Votum für den besten Beitrag abzugeben.

Im Anschluss wird eine Fachjury aus Politik, Verwaltung, Fachplanung und Bürgervertreter*innen einen Beitrag für die weitere Bearbeitung und Umsetzung auswählen.

Das Bezirksamt Lichtenberg lädt alle interessierten Bürger*innen zur öffentlichen Präsentation der Beiträge zur Umgestaltung des Roedeliusplatzes ein.

Informationen:

Öffentliche Präsentation 10.10.2017, 18-20 Uhr

Ausstellung 10.-17.10.2017

Di – Fr, 14-19 Uhr, Sa 12-18 Uhr

Ort: HolzHaus, Gotlindestraße 38, 10365 Berlin

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Markus Tegeler (STATTBAU GmbH, Gebietsbeauftrage Frankfurter Allee Nord)

Tel. 690 811 86