Einwohner*innenversammlung zum Spielplatz „Lindenhof“

 

Das Bezirksamt Lichtenberg lädt alle kleinen und großen Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Einwohnerversammlung, bei der über den Neubau eines öffentlichen Spielplatzes im neu entstehenden Wohngebiet „Lindenhof“ in der Gotlindestraße informiert wird:

 

Dienstag, 6. März 2018, um 18 Uhr

Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Holzhaus“

Gotlindestraße 38, 10365 Berlin

 

Es werden die Planungen zur Gestaltung des Spielplatzes sowie die weiteren Verfahrensschritte vorgestellt. Dazu werden Vertreter*innen des für die Planung und Durchführung der Baumaßnahmen zuständigen Straßen- und Grünflächenamtes, des Umwelt- und Naturschutzamtes sowie des beauftragten Planungsbüros vor Ort sein.

 

Dazu erklärt der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU):

 

„Das neue Wohngebiet ‚Lindenhof‘ ist in eine waldähnliche Struktur eingebettet. Diese inspirierte dazu, den Spielplatz konzeptionell mit dem Thema ‚Zauberwald‘ zu verbinden. Der Neubau des Spielplatzes wird mithilfe von Investitionsmitteln und einem Investorenanteil realisiert. Zugleich wird eine Beteiligung der Kita ‚Singemäuse‘ sowie der Klasse 3a/b der Selma-Lagerlöf-Schule und der Klasse 7/3 der Schule am Rathaus durchgeführt.“

 

 

Weitere Informationen

Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Öffentliche Ordnung, Umwelt und Verkehr

Wilfried Nünthel

Telefon: 030 / 90 296 -4200

E-Mail: wilfried.nuenthel@lichtenberg.berlin.de


Vandalismus im Rathauspark

Im Rathauspark wurde eine Skulptur des Ensembles „Erben der Spartakuskämpfer“ zerstört. Die Tat ereignete sich vermutlich zwischen dem 4. und 7. Januar 2018. Festgestellt wurde der Vandalismus am 8. Januar. Außerdem ist die „Lichtenberger Blutmauer“ im Stadtpark an der Möllendorffstraße mit Graffiti beschmiert worden.

 

 

Darüber informierte das Bezirksamt. Der Bezirksbürgermeister, Michael Grunst (Die Linke), und der zuständigen Stadtrat, Winfried Nünthel (CDU), zeigten sich bestürzt über den Vandalismus. „Das Bezirksamt hat die notwendigen Schritte eingeleitet, um die Schäden zu beheben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen“, sagte der Bezirksbürgermeister.

Und der fachlich zuständige Bezirksstadtrat, Wilfried Nünthel, ergänzte:

„Sachdienliche Hinweise können an das Bezirksamt oder bei jeder Polizeidienststelle eingereicht werden. Die zerstörte Skulptur wurde umgehend durch eine Fachfirma sichergestellt und wird gegenwärtig wieder instand gesetzt. Der dafür erforderliche Kostenaufwand liegt bei etwa 800 Euro.“

Hintergrund: 

Südlich des Rathauses Lichtenbergs befindet sich ein kleiner Park, der mal ein alter Gemeindefriedhof war. 1923 wurde er geschlossen und zu einem Park umgewandelt.

Die Skulpturen befinden sich seit 1989 im Rathauspark an der Möllendorffstraße und wurden von der in Berlin lebenden Bildhauerin Emerita Pansowová geschaffen. Das Ensemble umfasst zwei Einzelfiguren und ein Relief. Beschädigt wurde die 205 cm große weibliche Einzelfigur.

 

Gleich vis à vis befindet sich eine Gedenkstätte von Hans Füssel. Sie ist 1978 entstanden und erinnert an die Märzkämpfe im Jahre 1919. Damals kämpften Linke für eine sozialistische Republik. Während eines Generalstreiks wurden vom 12. auf den 13. März 1919 elf Aufständische von einem provisorischen Standgericht in einem Arbeiterlokal zur Mauer des alten Gemeindefriedhofs an der Möllendorffstraße geführt und standrechtlich erschossen. Die Blutmauer erinnert an dieses Unrecht und führt die Namen der Opfer auf. Außerdem erinnert sie an die Berliner Märzkämpfe, denen amtlichen Unterlagen zufolge mehr als 1.200 Menschen zum Opfer fielen. 2009 fand die letzte Renovierung des Denkmals anlässlich des 90. Jahrestages statt.